Am Wochenende fand im Olympiastadion gerade zum vierten Mal das Lollapalooza statt – der europäische Ableger von Perry Farrells Festival-Franchise.

Zur ersten Ausgabe des Lollapaloozas hatte man noch die Befürchtung, dass ein Festival in dieser Größe mitten in Berlin, wo viele Bewohner so einer kommerziellen Idee eher negativ gegenüber stehen, nicht gut ankommen würde. Befürchtungen, die sich auch in diesem Jahr nicht bewahrheitet haben. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung mit Jahrmarkt-Charakter als feste Größer in der Stadt etabliert.

70.000 Besucher täglich gönnten sich die Auftritte von The Weeknd, Kraftwerk und ihrer einzigartigen 3D-Show, Imagine Dragons, The National, Dua Lipa, David Guetta und vielen anderen. Das Wetter spielte ebenfalls mit und so stand einem würdigen Festival-Abschluss im Berliner Olympiapark und damit der Festivalsaison 2018 nichts im Wege.

Der Olympiapark ist logistisch und architektonisch wie gemacht für ein Festival in der Größe und auch die An- und Abreise funktionieren besser als noch in den Vorjahren. Da wundert es nicht, dass der Veranstalter bereits jetzt ankündigt, auch die fünfte Ausgabe des Festivals im Spätsommer 2019 auf dem Gelände im Berliner Westend stattfinden zu lassen.

Gibt’s auch was zu meckern? Aber natürlich: Die langen Warteschlangen am Pressecounter, den Geldaufladestationen und den Gastroangeboten hat man sich nämlich erhalten. Doch wir sind optimistisch, dass man das dann im nächsten Jahr in den Griff bekommt.

Jessie

Fotocredits: Patrick Roddelkopf