Zwischen Hurensohn-Chören, winkenden Katzen und feuerspuckenden Kränen fand in diesem Jahr das 17. Splash! Festival statt und passend dazu erreichte das SLEAZE Magazin 17.000 Likes auf Facebook. Und iiirgendwo weit weg gelang es dann noch einem 11-köpfigen Team, einen großen Sieg einzufahren… WAHNSINN!

Die Highlights dieses spektakulären Wochenendes liegen klar auf der Hand und sind hier (ja etwas spät) aber dafür knackig zusammengefasst:

Die tanzende M.I.A. auf der Mainstage in Ihrem flippigen, goldglitzer Folienkostüm zog alle Blicke auf sich und trotzte der vermeintlichen Männerdomane mit einer Schar tanzwütiger Mädels aus dem Publikum.

Doch dies war nur ein kleiner Vorgeschmack auf den, (bereits im Vorfeld) als großes Highlight titulierten, K.I.Z.-Auftritt mit epischer Zugabe des Liedes Hurensohn (welches 10 Jähriges Jubiläum feierte) mit einem Gesangschor, basierend auf We are the World von Michael-Jackson.

Eine weitere Überraschung war der Gastauftritt von Casper bei den Drunken Masters, die allen Feieratzen die Nacht versüßten.

Der Samstag startet gemütlich, die Leute waren noch dabei sich ihren Schlafsand aus den Augen zu reiben und sich von den Strapazen der letzten Nacht zu erholen, da taucht plötzlich Marteria wie eine göttliche Erscheinung zu einem unangemeldetem Strandautritt auf, der innerhalb kürzester Zeit für Furore auf dem gesamten Gelände sorgte und dem etliche Rauchbomben und schwenkende Fahnen folgten.

Zwischen Moshpits und Freibier brachte das 6. Mitglied der Kinder vom Süderhof, auch bekannt als Karate Andi, die Aruba Stage zum kochen. Hier blieb kein Cap auf dem Kopf und kein Shirt trocken.

Nach diesem Stimmungsfeuerwerk war es Zeit ein wenig zu entspannen bis endlich Alligatoah mit seinem „Butlerboi“ Basti die Hauptbühne betrat. Die ganze Menge flippte aus, als für die letzten zwei Songs die gesamte Trailerpark-Crew unangemeldet und mit eigens mitgebrachten Mikros die Bühne enterten um Fledermausland sowie die 1. Single aus dem anstehen Crackstreet Boys 3 Album zu performen – ein Gänsehautmoment!

Der Drei-Meter-Dusche folgte ein gigantischer Thron mit einer funkelnden Krone als Bühnenbild: Der selbsternannte „King“ Kollegah eröffnete triumphal seine Show und glänzte bosshaft mit einem weiteren Gastauftritt von Casper und das Publikum jubelte kollektiv mit allen Mittelfingern hoch gereckt zum gleichnamigen Track.

Outkast spielten abschließend ihre Show, als wären sie nie fort gewesen. Die unvergessenen Hits von damals zünden auch noch nach einer Ewigkeit – episch!

Am Sonntag gab es noch jede Menge tolle Acts und Dinge zu sehen, da ist das SLEAZEL aber schon heimgefahren um das große Ballsportevent in gewohnter Kiezatmosphäre zu genießen.

Was geschah: Deutschland wurde Weltmeister! Somit war ein Jubelfreude und  Ausnahme-Stimmung für die Headliner Whiz Khalifa und Cro, die nach dem Sieg noch spielten, garantiert.

Wer nun mit feuchten Augen da sitzt, weil er dieses herrliche Fest verpasst hat – keine Panik! Denn ARTE in Concert bietet euch die besten Konzertmitschnitte zum wieder und wieder genießen.

Die volle Packung Rap und noch mehr Berichterstattung (auch zum Sonntag), mit Interviews und einzigartige Impressionen liefern die Kollegen von 16 Bars TV