Horrorfilm Facts, damit euch ein kalter Schauer über den Rücken läuft

Wobei kaum ein Fakt wirklich furchteinflößen ist. Die betreffenden Filme sind es allerdings schon.
Einen (Horror-)Film gesehen zu haben reicht heute aber bei Weitem nicht mehr aus, um auf einer Party oder beim Smalltalk im Aufzug punkten zu können. Hierzu braucht ihr Trivia, Funfacts und Geschichten aus dem Nähkästchen.

Ein Glück habt ihr uns, denn mit einer Redaktion, die beim kleinsten Schreck laut aufkreischt sind wir Spezialisten in Sachen Horror, Zombies und Okkultismus.

 

1. Auf den Philippinen wurden Priester engagiert, die die Kinogänger beim Verlassen des Kinos segneten, weil sich viele Besucher nach dem Film beschwerten. Sie gaben an eine „negative Präsenz“ zu spüren.

conjuring

2. Der Schauspieler Tim Curry wurde – trotz seines harmlosen Nachnamens – von seinen Kollegen am Set gemieden, weil er als Pennywise in Steven Kings „ES“ wohl recht überzeugend war.

ES

 

3. Das Skelett am Ende von Texas Chainsaw Massaker war keine Requisite, sondern ein echtes menschliches Skelett, das in Indien gekauft wurde.

4. Bei Der Exorzist wurde die Raumtemperatur in manchen Szenen nahe dem Gefrierpunkt gehalten, damit der Atem der Schauspieler zu sehen ist. Besonders für Schauspielerin Linda Blair in ihrem leichten Nachthemd könnte das recht unangenehm gewesen sein.

Horrorfilm Facts

5. In der Originalfassung von Das Omen sterben zum Schluss alle. Das Studio beschloss jedoch, dass man den Teufel eigentlich nicht richtig töten könne, weshalb das Ende geändert wurde.

Horrorfilm Facts

6. Doug Bradley wurde auf der Post Production Party größtenteils ignoriert. Nicht, weil ihn keiner der Anwesenden leiden konnte, sondern weil ihn niemand am Set bislang ohne Makeup und Maske gesehen hatte. Der arme Pinhead.

Pinhead Hellraiser

7. Paranormal Activity war so authentisch, weil es kein richtiges Drehbuch gab, sondern nur grobe Vorgaben und die Schauspieler improvisierten.

Simpsons Paranormal Activity

8. Die meisten Regisseure mussten zu Tricks greifen, um die entsprechende Athmosphäre am Set zu erzeugen. Bei Hostel hingegen, das in einer verlassenen Prager Nervenheilanstalt gedreht wurde, war das Gegenteil der Fall. Die Psychatrie, in der überwiegend sehr gewalttätige Fälle untergebracht waren, sorgte bei Crew und Schauspielern für Angst und Schrecken, sodass Regisseur Eli Roth Kammermusik am Set spielen ließ, um die Athmosphäre zu entspannen.

Horrorfilm Facts

9. Der Zombie am Anfang von „Night of the Living Dead“ kam zu seiner Rolle, weil er von Tom Savini in einem Diner folgendermaßen angeworben wurde: „Hey you’d look great as a Zombie. Wanna be in my film?“
Die meisten Zombies im Film sind ebenso keine richtigen Schauspieler.

night of the living dead

10. Die Bienen in Tony Todds Mund im Film Candyman sind echt. Ein Mundschutz bewahrte ihn davor, sie herunter zu schlucken und die Ruhe, die er an den Tag legte, verschonte ihn von Stichen.

candyman

11. Norman Bates aus Psycho war ursprünglich ein älterer, unattraktiver Mann. Hitchcock fand das nicht so gut und setzte den jungen, adretten Anthony Perkins an dessen Stelle.

12. Nicht nur beim Exorzisten, sondern auch bei der Rocky Horro Picture Show war es kühl. Es gab nichtmal ein Badezimmer am Set. Susan Sarandon beschwerte sich über die Kälte und wurde angewiesen, es auszuhalten. Nach der Swimmingpool Szene bekam sie eine Lungenentzündung.

rocky pool

13. Shelley Duvall verbrachte fast die gesamte Zeit in Shining im Zustand höchster Hysterie und weinend. Daher musste sie überall am Set Wasserflaschen bunkern, um nicht zu dehydrieren.

shining

Originally posted 2015-06-08 11:39:32.