Mensch, ärgerlich: Da willst du das Rauchen aufhören, kannst aber nicht, weil du süchtig bist noch Papers übrig hast. Aber poor paper-person – sag doch was! Dir kann doch geholfen werden!

Und zwar miiiiiiiit: Paperart! Jawohl – auch deine Papers können mehr als abbrennen!

Zugegeben: PaperS-Art ist vielleicht ein bisschen frickelig. Also entweder ordentlich viele Blättchen aneinanderleimen oder gleich ein bastelfreudigeres Format wählen. Natürlich sind auch Nichtraucher angehalten, einfach fröhlich mitzufalten. Je nach Begabung springt dabei, zusätzlich zum Bastelspaß, vielleicht auch noch ein schönes Geschenk für die Lieben oder die, die es werden / bleiben sollen, raus.

An animation without drawing - Paper creases only!

Vorbei die Zeit frühkindlicher Papierkunst, die sich im Wesentlichen auf unfallgebeutelte Flugobjekte, leimklumpige Klappkarten mit irgendwas, das grad rumlag drauf oder auf schiefgefaltete Himmel und Hölle-Spiele beschränkte, die unablässig von den Fingern kippelten. Um Applaus zu ernten, braucht es inzwischen natürlich etwas mehr. Mit obigem Falthaus seid ihr da auf der sicheren Seite.

Jawohl – Falthaus! Kein Stift, keine Schraffur, kein Zeich(n)entrick – nur Papier, Licht und Schatten (und Können). Allein damit nämlich erschafft der Kölner Künstler Simon Schubert beeindruckende Relief-Bilder. Dabei faltet er mittels besonderer Technik eine räumlich wirkende Struktur in die Papieroberfläche, auf der dann durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten architektonische, mit Treppen, Säulen und Ornamentik ausgeschmückte Räume entstehen.

Zu schwer? Naja – muss ja nicht gleich ein Haus sein. Schließlich hat auch Simon Schubert nicht als Godfalter of Paper angefangen. Vielleicht also zu Beginn erstmal was leichteres? Ne Strukturfliese vielleicht? Oder ne Falttür? Ach – ihr macht das schon!

Originally posted 2014-02-04 12:04:52.