Die japanische Künstlerin Aki Inomata „druckt“ mithilfe eines 3D-Druckers Behausungen für Einsiedlerkrebse. Sie wurde während einer ihrer Ausstellungen zu diesem Projekt inspiriert.
Die Vernissage fand in der französischen Botschaft in Japan statt und Inamoto fand Gefallen an der Idee, dass dieser Ort – eigentlich japanisches Hoheitsgebiet – temporär von einem anderen Land als dessen Staatsgebiet genutzt wird.
Im Jahre 2009 wurde das Gelände wieder zurückgegeben und nach 50 Jahren wird es erneut „zu Frankreich gehören“. Dieses Verhalten erinnerte die Künstlerin an Einsiedlerkrebse und ihre Behausungen.

Wächst ein Einsiedlerkrebs aus seinem Haus im wahrsten Sinne des Wortes raus, muss er sich einen neuen Unterschlupf suchen. Manchmal werden Krebse auch von stärkeren Exemplaren aus ihrem Häusschen verdrängt, wenn ihenn das besser gefällt. Das könnte bei Aki Inamotos künstlich hergestellten Krebshäusern durchaus öfter vorkommen. Die sind nämlich wirklich schön anzusehen.

Schöner wohnen: Krebshäuser aus dem 3D-Drucker

Ihr Projekt hat sie ganz pragmatisch “Why Not Hand Over a “Shelter” to Hermit Crabs?” genannt und fertigt im Zuge dessen nun maßgeschneiderte Krebshäuser an.
Jeder Unterschlupft ist von anderen Städten, oder Ländern inspiriert und wird den Krebsen vorgesetzt, die ganz von selbst einziehen, wenn ihnen die neue Behausung zusagt.

New York City

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Bild: Aki Inomata

Thailand

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Bild: Aki Inomata

Windmühlen

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Bild: Aki Inomata

Hafenstadt

Krebshäuser aus dem 3D-Drucker

Bild: Aki Inomata

Griechenland

Krebshäuser aus dem 3D-Drucker

Bild: Aki Inomata

Santorini, Griechenland

Krebshäuser aus dem 3D-Drucker

Bild: Aki Inomata

Wie das aussieht, wenn Einsiedlerkrebse umziehen, kann man sich hier etwas genauer anschauen:

Why Not Hand Over a “Shelter” to Hermit Crabs? digest ver. from Aki Inomata on Vimeo.

 

Bilder: Aki Inomata

Originally posted 2016-10-27 18:29:20.