Da Vinci, Michelangelo, Raffael, Dürer – selbst ohne im Unterricht sonderlich aufgepasst zu habeRenaissanceprinzessinnenn, lässt sich erahnen, worum es geht: um Malerei. Genauer gesagt um die Gemäldekunst der Renaissance – also um die sog. Ölschinken des 15ten und 16ten Jahrhunderts. Und welcher „Schinken“ fällt da so ziemlich als erstes ein? Genau.

Kein Wunder, ist da Vincis Gemälde doch eine der Medienikonen des 20. Jahrhunderts, das aufgrund seiner Berühmtheit zum Gegenstand zahlreicher Parodien seitens der künstlerischen Avantgarde und zu einem Massenartikel der populären Kultur wurde. Zahlreiche Künstler kreierten Verfremdungen und Überarbeitungen der Mona Lisa.

Eben noch Under The Sea, bald vielleicht Under The Hammer bei Sotheby(`s)

An ihr, zumindest aber an ihrem geheimnisvollen Lächeln, orientiert sich auch Thunyamon Charoensuttikul in ihrem Disney-Zyklus. In diesem kombiniert die Grafikdesignerin ihre offensichtlichen Vorlieben für Renaissance-Malerei und Disneyprinzessinnen und schafft so eine Verbindung zwischen Altem und Neuem – auch hinsichtlich der Technik.

Denn wie der Zusatz „Grafikdesignerin“ bereits vermuten lässt, sind die Renaissance-Porträts von Schneewittchen, Cinderella, Mulan, Pocahontas, Rapunzel oder Arielle nicht etwa gezeichnet, sondern grafikdesignt. Sehen aber trotzdem nach renaissancistischem Öl- und nicht nach adobeistischem Photoshopschinken aus – die Disneyprinzessinnen mit Mona-Lisa-Lächeln.

Renaissanceprinzessinnen

Arielle

Renaissanceprinzessinnen

Cinderella

Renaissanceprinzessinnen

Jasmine / Aladdin

Renaissanceprinzessinnen

Schneewittchen

Renaissanceprinzessinnen

Rapunzel

Renaissanceprinzessinnen

Mulan

Renaissanceprinzessinnen

Pocahontas

Renaissanceprinzessinnen

Tiana / The Princess and the Frog

via mymodernmet.com

Originally posted 2016-04-27 11:00:57.