(Foto by Windsor Smith Lifestyle Architect)

Wir leben in einer Zeit in der  alles immer einheitlicher und angepasster wird. Diesen Trend der Anpassung kann man besonders im Bereich der Mode, der Musik und nicht zuletzt an unseren Wohnungen mitverfolgen. So sehr man auch versucht dagegen anzukämpfen, beherrschen die großen Ketten den Markt. Was den Interieur-Bereich angeht, regieren Ikea & Co unsere persönlichen Rückzugsgebiete. Kaum eine Wohnung beherbergt kein standardisiertes Billy oder Expedit Regal.

Room in a Box

Room in a Box

Dieser Vereinheitlichung will die amerikanische Innendesignerin Windsor Smith entgegentreten und startet mit ihrem Projekt „Room In A Box“ einen Gegentrend. Die Idee ist simpel: Mit Hilfe von persönlichen Fragen zu Geschmack und Lifestyle und Fotos von den Lieblingseinrichtungsstücken (alles online zu erledigen!), kreiert die Designerin das ganz persönliche Zimmer. Egal ob Schlaf-, Ess- oder Vorzimmer, hier wird alles individuell und nach den eigenen Vorlieben eingerichtet und ein paar Tage später bekommt man den Designvorschlag, mit allen Infos, wo die Einrichtungsgegenstände zu kaufen sind, in einer kleinen blauen Box zugeschickt.

Das ist Innendesign 2.0. Das ist „Room In A Box“. Etwas freaky und ein bisschen, wie SIMS spielen oder, wie die Designerin selbst sagt „zu Mc Donalds gehen und ein Mc Menu bestellen“. Der einzige Haken: Der Spaß ist nicht ganz BILLY…ähm…billig (ab ca. 1,200$ aufwärts) . Aber das ist eine andere Geschichte…

Originally posted 2014-06-03 17:20:59.