Das Internet — ein Ort voller Katzen, Pornos und leeren Versprechungen. Dabei geht es nur um eine Sache: Klicks. Und zwar so viele Klicks wie nur eben möglich. Um dieses zu erreichen, vergessen mehr oder minder findige Schreiberlinge ihre Kinderstube und schrecken vor nichts zurück. Dies äußert sich in Überschriften, die die Leser_Innen zu lieblos dahingerotzten Artikeln führen. Der Text kann selten halten, was die Überschrift verspricht. Oder gar schlimmer: Er hat mit der Überschrift mal so gar nichts zu tun. Wir nehmen uns da natürlich aus und sagen: Clickbaiting, nicht mit uns.

Nein zu Clickbaiting: Wir leben in einer Welt, in der es nur Überschriften gibt

„Ich habe schon Vieles gesehen – doch das hier haute mich von den Socken. Klicke hier, um mehr zu erfahren.“ oder „10 Gründe, warum wir bestimmte Dinge im Netz unbedingt teilen müssen. Vor allem der dritte Grund rührt uns zu Tränen.“ Mit diesen Headlines gehen Redaktionen auf Leserfang. Es soll eine ganz bestimmte Wirkung erreicht werden: Clickbaiting löst starke Emotionen aus und nutzt psychologische Effekte. Dadurch sollen die Leser_Innen zum Klick und Social-Share bewegt werden. Die Facebookseite NEIN zu Clickbaiting111 setzt sich dagegen ein und beklagt, dass die Menschen darunter leiden, verwirrt werden und es einfach irreführend ist. Auf der Seite werden angesprochene Überschriften gesammelt und sofort aufgeklärt —  sehr ironisch und mit einem süffisanten Unterton. Folgend nun einige Beispiele:

Nein zu Clickbaiting

Nein zu Clickbaiting

Nein zu Clickbaiting

Nein zu Clickbaiting

Screenshots: https://www.facebook.com/neinzuclickbaiting/?fref=ts

Originally posted 2016-06-29 11:53:55.