Eine Kickstarter-Kampagne präsentiert jetzt die erste schwebende Selfiekamera. AirSelfie soll Selbstportraits revolutionieren wie einst der Selfie-Stick – die Kampagnenunterstützer freuen sich. 

What a time to be alive: Nie wurden so viele Fotos von unwichtigen Situationen (und Menschen) geschossen, wie in Zeiten des Smartphones und der Frontkamera. Wenn ihr euer Selfiegame upgraden wollt und euch schon immer gefragt habt, wie die Instagram-Mutti ihr Wochenbett von oben fotografiert, warum selbsterklärte Social-Media-Models ohne fremde Hilfe immer den besten Winkel mit Blick auf die Brüste treffen und wie um alles in der Welt ihr auch an den wenigen Tagen, an denen euch eure Freunde und Freundinnen besuchen, ein superseriöses und inklusives Gruppenbild erschafft, gibt es jetzt eine (mögliche) Antwort: Das (die? der?) AirSelfie, die erste schwebende Selfiekamera.

Vergesst den Selfie-Stick, hier kommt AirSelfie

AirSelfie, das gerade in einer umfangreichen Kickstarter-Kampagne präsentiert wird, schwebt dabei geräuscharm und leicht über eure Köpfe und macht superkrasse Fotos von euch. Die etwa 50 Gramm schwere Schwebekamera wird von vier Propellern getragen und schafft laut Hersteller circa drei Meter Höhe in einem Umkreis von 20 Metern rund um euer Smartphone. Dieses ist nämlich der Controller des AirSelfie und steuert das Gerät in einem von drei möglichen Modi. Eine passende App gibt es demnach dazu – für IOS und Android.
Und weil diese Technik immer so viele Extra-Gadgets und -Vorteile hat, geht es gleich weiter mit der technischen Präsentation: Aluminium-Gehäuse, 5 Megapixel-Kamera, Wifi, irgendwelche geomagnetischen Sensoren, eine eingebaute 4-Gigabyte SD-Karte und eine passende Powerbank-Hülle, die sich um euer Smartphone schmiegt und einen sicheren Stau- und Aufladeraum für das AirSelfie bietet. Letzterer ist dabei leider ein Muss: Bei einer maximalen Flugdauer von drei Minuten erfordert AirSelfie jeweils 30 Minuten Ruhephase, in der der Akku aufgeladen werden muss.

45.000 Euro will die Londoner Firma bis zum Kampagnenende in 22 Tagen gesammelt haben. Mit den aktuell etwa 370.000 Euro im Pott ein sehr realistisches Ziel. Da geht noch was! Ab Anfang nächsten Jahres sollen dann die ersten Glücklichen mit ihren fliegenden Selfiekameras beliefert werden. Wir freuen uns schon auf eure innovativen Instagram-Bilder. Nicht.

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Originally posted 2016-12-02 15:00:54.