Editor's Rating

7
Bedienungsfreundlichkeit
8
Handling
7.5
Funktionalität
8.5
Aussehen

Als seriöses Magazin ist es unsere Pflicht, Produkte für Euch zu testen. Schonungslos ehrlich teilen wir unsere Begeisterung oder unsere grenzenlose Abscheu.

Da wir keine Schmerzen kennen, testen wir wirklich alles. Für unsere Leser! Wenn das mal keine Liebe ist…

Heute testet Stefan den Scanner-Stift – C-Pen 3.5 –

 

Da das Leben an sich schon schwer genug ist, sollte man jede Möglichkeit nutzen, die sich einem zur Erleichterung dieses bieten. Der Gebrauch von Rolltreppen und Duschen mit Klamotten, um sich die Wäsche und das Aufhänger der selbigen zu sparen, sind da nur einige ausgewählte Beispiele. Der C-Pen ist eine weitere Möglichkeit. Dieser Stift digitalisiert gedruckte Buchstaben und Text ganz einfach und schnell.

Viele von uns kennen das: Eine Hausarbeit oder womöglich schlimmer eine Abschlussarbeit steht an. Bevor jedoch der eigentliche Schreibprozess beginnen kann, muss die aufwendige und zeitraubende Literaturrecherche überstanden werden. Bücher über Bücher bevölkern das eigene, eigentlich eh schon viel zu kleine Zimmer, in dem sich nun kein Platz mehr für die fein säuberlich gestapelten Klamotten-Berge und die, mühselig zu einer Pyramide aufgebauten, Pfandflaschen findet. Sicher kann man in einem (früher oder später jedes Individuum befallenden) Anflug von Prokrastination mit der Lektüre ein Fort bauen, den Domino-Day simulieren oder diese, im Falle von Frustration, mit Karacho an die Wand werfen. Solange es nicht die eigenen, ein Zimmer erst wohnlich machenden, Bücher sind (Anm. d. Red.: Bücher sterben nie aus!), stören die dicken Wälzer eigentlich nur. Hinzu kommt, dass man eh nur Auszüge der Niederschriften benötigt und alle Exemplare nicht ständig mit sich rumtragen kann und möchte.

Abhilfe schafft da der C-Pen. Die Funktionsweise ist recht simpel: Die benötigte Software installieren, den Stift wählweise per Bluetooth oder USB mit dem Laptop oder dem Smartphone verbinden und ab dafür. Ähnlich der Handhabe eines Textmarkers einfach über den zu kopierenden Text ziehen und Schwups: digitalisiert und alles befindet sich auf dem Bildschirm und in dem jeweiligen Textverarbeitungsprogramm.
Im Laufe des Tests zeigte sich, dass die Geschwindigkeit, mit der man über den Text brettert, Auswirkung auf das Erkennen hat. Der C-Pen kann zwar Texte und Zahlen bis zu einer Geschwindigkeit von 15cm/s erfassen, eine allzu flinke Hand ist hier jedoch eher hinderlich.

 

Im Großen und Ganzen werden jedoch alle Zeichen gut erkannt. Der C-Pen ist ebenso in der Lage, Wörter, die am Ende eines Satzes getrennt werden, zu erkennen, und so automatisch zusammenzusetzen. Eine kleine Schwäche zeigte sich bei besonders umfangreichen Büchern: Die Wölbungen am Rand einer linken Seite erschweren ein Scannen ungemein.

Fazit: Vor der Benutzung empfiehlt sich seinen eigenen Pegel intus und damit eine ruhig Hand zu haben. Der C-Pen ist für Vielscanner gut geeignet, da die Anwendung schnell und unkompliziert ist und sich auch nur ausgewählte Textpassagen gut digitalisieren lassen.

Falls ihr euch fragt, wo man den C-Pen erwerben kann: Das Unternehmen Abitz.com hat eine große Auswahl und stellte uns freundlicherweise ein Modell zur Durchführung des Produkttests zur Verfügung.

Originally posted 2014-10-23 16:47:05.