Warum Zigaretten und Schnaps nicht verschenkt werden sollen, ist ja noch nachzuvollziehen. Warum aber auch Strumpfwaren als Schenkt-man-nicht-Geschenk gelten, ergibt sich nicht. Sicher stammt dieses Gebot aus einer Zeit, da Socken noch suckten und vor allem als praktisches Geschenk galten. Als massentauglicher Platzhalter ohne Persönlichkeit, dessen einziges Ziel es war, die Barfüßigkeit (oder den singulären Sockenbesitzstand) zu beenden, was ohne großen Geld- oder Zeiteinsatz bereits mit lappenähnlichen Gebilden aus Strumpfstoff zu erreichen war.

Füßeln mit der Avantgarde: Motivsocken mit berühmten Malerinnen und Malern

Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei und die Maxime „Wo praktisch ist, hat schön keinen Platz“ hat ausgedient.  Längst sind Socken mehr als so eine Art textiler Wurmfortsatz, nur dazu da, die Fußblöße zu bedecken, Wärme zu spenden, Schutz vor blasenbildender Reibung, Schweißabdrücken auf dem Laminat und olfaktorischen Herausforderungen zu bieten. Vielmehr geht es darum, dies alles (oder auch nichts davon) mit Stil zu tun. Darum, sich vom Scheitel bis zur Sohle zu positionieren. Was oben hui anfängt, darf unten gern genauso enden.

Für „unten hui“ bieten sich beispielsweise Motivsocken mit berühmten Malerinnen und Malern an, so gesehen bei der akuellen Kunst-Kollektion von ChattyFeet. Bedeutende Kunstschaffende erhalten nicht nur farbenfrohe Gedächtnissocken mit eigenem Konterfei sondern auch klangvolle Namensentlehnungen wie Vincent van Toe, Feetasso oder David Sock-Knee.

Andy Sock-Hole

Andy Sock-Hole

Feetasso

Feetasso

Frida Callus

Frida Callus

Vincent van Toe

Vincent van Toe

David Sock-Knee

David Sock-Knee

Socks in a box

Socks in a box

Bilder via chattyfeet.com

Originally posted 2016-08-24 12:12:17.