Wunderbare Neuigkeiten aus der Welt der Wissenschaft erreichten uns kürzlich! Und um was dreht sich die bahnbrechende Entdeckung?

Um Smartphones – genauer gesagt: Aluminium Akkus.

Hm.

Ein Mittel gegen Krebs, Zeitreisen und der Weltfrieden treten automatisch in den Hintergrund, wenn Akkulaufzeiten verlängert werden können. Doch wenn man genauer darüber nachdenkt, haben wir es hier sehr wohl mit einem Schritt in die potentiell richtige Richtung zu tun.

Wissenschaft präsentiert: Der unkaputtbare, durchbohrbare und schnellladende Aluminium Akku

Forscher der Stanford University haben einen Akku auf Aluminiumbasis entwickelt, der die durchschnittliche Ladezeit einer Lithium-Ionen-Batterie deutlich unterschreitet. Nicht nur das, er lässt sich sogar gefahrlos durchbohren und läuft trotzdem (mit etwas Leistungsverlust) weiter.
Endlich sind die Zeiten vorbei, in denen mir so ein Akku um die Ohren fliegt, nur weil ich gerne Löcher drin hätte, oder mal wieder ein Stückchen absägen will.
Natürlich ergeben sich dadurch, neben diesem Sicherheitsaspekt, auch weitere Vorteile, wie etwa zusätzliche Biegsamkeit. Da passt sich der Akku einfach dem geknickten iPhone an.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Akku, der etwa 1000 Ladezyklen ohne Energieverlust übersteht, sind beim Aluminium Akku selbst nach 7500 Ladezyklen noch keine Einbußen in der Leistung zu verzeichnen.

Aluminium Akku

Wie funktioniert das Wunderteil?

Klingt erstmal alles großartig, allerdings bedarf es noch einiger Weiterentwicklung, da der Prototyp des Aluminium Akkus derzeit nur eine Spannung von ca. 2 Volt zustande bringt. Das entspricht etwa der Leistung einer handelsüblichen AA-Batterie. Die Forscher erhoffen sich den nötigen Leistungsschub durch Verbesserungen der Graphit-Kathode.

„Graphit? Was hat das jetzt damit zu tun?“ Das erklären wir euch, nach diesem kurzen Video der Stanford-Jungs:

Neben Aluminium ist nämlich Graphit der andere Leistungsträger dieses wissenschaftlichen Unterfangens.

In der unscheinbaren Bleistiftmine stecken ungeahnte Möglichkeiten, denn man kann allein mit Graphit ähnliche, wenn nicht gar bessere, Dinge tun. Wenn man normales Graphit in einer Ein-Atom dicken Schicht herstellt, heißt es plötzlich Graphen (engl. Graphene) und kann ganz tolle Sachen. Es leitet Strom, speichert ihn, ist biegbar und besteht aus Kohlenstoff (von dem wir deutlich mehr auf der Erde haben, als von Silizium und dem anderen Zeug), was es sehr viel günstiger macht.

Der Brite mit der lustigen Frisur erklärt euch das ganz gut:

 

What a time to be alive!

Originally posted 2015-04-10 17:46:44.