Menschen sind dumm, und allein deshalb gibt es sie wohl noch, die Entenjagd in Spanien. In Roses, Katalonien, zelebriert die Bevölkerung jährlich ein Fest, bei dem Enten ins Mittelmeer geworfen und anschließend unter Gegröle und stupidem Jagdverhalten wieder herausgefischt werden. Weil…Ja, weil manche Menschen eben generell Spaß daran haben, Tiere unnützen Stress und Schmerzen zuzufügen. Oder weil besagte Menschen dumm sind. Oder weil Tierrechte in unserer Gesellschaft noch immer unwichtiger sind als der neueste Apple-Coup.

Video: Frau verprügelt Aktivisten mit Ente

Tierschützer der nationalen Tierrettung setzten sich nun gegen die Entenjagd in Spanien ein. Die Prozedur setze die gefiederten Freunde unter Stress, Angst und Qualen, und ein Großteil der Enten leide nach dem Herumwirbeln und Einfangen unter schweren Verletzungen, wie etwa inneren Blutungen. Wie sehr das Wohlbefinden der Vögel den Teilnehmern am Herzen liegt (nämlich gar nicht), lässt sich in folgendem Video beobachten.
Darin ist zu sehen, wie ein Tierschützer mit einer Ente geschlagen wird. Richtig – mit einem Tier verprügelt.  Die Dame im weißen Badeanzug, von der Aggression und Tierquälerei ausgingen, packte den Vogel dabei kurzerhand an den Füßen und schlug damit auf den Aktivisten ein. Wir können dazu nichts Jugendfreies sagen, aber wir wünschen ihr zumindest alles Schlechte und Fußpilz.

Ein baldiges Ende der Entenjagd in Spanien?

Nach der Aufruhr um das Video und einer Petition gegen die Entenjagd denkt der Bürgermeister von Roses nun zumindest darüber nach, der jahrhundertelangen Tradition ein Ende zu setzen. Im nächsten Jahr soll eine endgültige Entscheidung durch ein Referendum getroffen werden. Das Verhalten der prügelnden Frau im weißen Badeanzug scheint trotzdem vorerst keine Konsequenzen mit sich zu ziehen.

Originally posted 2015-08-21 18:30:12.