Mit Decomposing Dahlia fertigte Annabel de Vetten einen etwas speziellen Kuchen für das pathologische Institut einer Londoner Uni an. Das Internet kürte ihn zum „ekligsten Kuchen aller Zeiten“. Wir finden ihn natürlich genial. 

Ich fertige die Kuchen an, die wie Dinge aussehen, von denen eure Mütter euch gesagt haben, dass ihr sie nicht in den Mund stecken sollt. Wenn es nach uns ginge, wäre Annabel de Vetten  für immer und ewig die unangefochtene Königin der großartigsten Kuchen weit und breit. Weil andere Menschen aber offenbar sensibler auf makabere Kuchen im Lecter-Stil reagieren, trägt die neueste Kreation aus dem Hause Conjurers Kitchen ab sofort den Titel „ekligster Kuchen aller Zeiten“. Wir finden die Decomposing Dahlia trotzdem super. Und über Geschmack lässt sich nicht streiten – also lasst uns.

30 Stunden Arbeit und ganz schön viel Überwindung: Das ist Decomposing Dahlia

Decomposing Dahlia, ein beachtliches kulinarisches Abbild einer verwesenden Frauenleiche, hat de Vetten kürzlich für eine Veranstaltung des Barts Pathology Museum an der Queen Mary Universität in London gebacken/kreiert. Mit unterschiedlichen Blau- und Gelbtönen, Fleisch in der Geschmacksrichtung red velvet und kleinen süßen Schokoladen-Maden wurde der Kuchen zur realistischen Kopie einer echten Leiche im fortgeschrittenen Verwesungsprozess – und ob das gut ist, dürft ihr dann ausnahmsweise selbst entscheiden. Annabel de Vetten war am Ende zumindest selbst überrascht über ihr Talent:

„Sie ist – selbst für meine Verhältnisse – ziemlich eklig, und wenn sie nicht so köstlich duften würde, würde ich wahrscheinlich auch zögern, von ihrem Körper abzubeissen.“

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via Lost at E Minor

Originally posted 2016-11-16 15:39:36.