Über diskriminierende Sprache und normative Personenbilder streiten sich viele – besonders, wenn es um ihre Verbreitung in der Schule geht. Eine Drittklässlerin aus Berlin sah sich kürzlich mit einem Lückentext konfrontiert, der ein konservatives und heteronormatives Vater-Mutter-Kind-Familienbild reproduziert – und füllte nicht nur die Lücken korrekt aus, sondern korrigierte und ergänzte gleich im Namen der Diversität (und Realität): „Manche Familien bestehen aus zwei Papas und Kindern oder aus zwei Mamas.“ So sieht’s nämlich aus!

Der Rest ist Internetgeschichte: Der stolze Vater postete im Oktober ein Foto des Arbeitsblattes auf Twitter, die Story ging viral und machte ihre Runden. Mehr als 3.000 mal wurde der entsprechende Tweet mittlerweile geteilt. Die Lehrerin reagierte nach Angaben des Papas Niko Kappe „cool“. Die Twitter-Crowd unterstützend bis trollig. Aber das kennt man ja. Also: Weitermachen, gut gemacht!

Originally posted 2016-12-08 14:41:07.