Brasilien plant den Bau eines neuen Freizeitparks. Das ist erst einmal nichts außergewöhnliches – auch nicht, dass sich das Angebot nicht an Kinder richtet. Immerhin muss man in den meisten Freizeitparks eine Mindestgröße beziehungsweise ein gewisses Alter mitbringen, um in entsprechende Achterbahnen mit Tripple-Loopings und Überschallgeschwindigkeit gelassen zu werden.

Doch die Brasilianer bauen keinen normalen Park mit besonders schnellen Achterbahnen, weshalb Kinder draußen bleiben müssen, sondern haben ein Thema gewählt, dass den Jugendschutz auf den Plan ruft:

ErotikaLand wird ein sexueller Freizeitpark

Das erotische Pendant zum „Itchy  Scratchy Land“ aus den Simpsons sozusagen: fragwürdige Attraktionen und nicht jugendfrei.

Etwa zwei Autostunden von São Paulo entfernt soll ErotikaLand entstehen. Schon jetzt gibt es Widerstand aus dem Nachbarort und aus São Paulo selbst. Die Inititatoren des Projekts lassen sich davon jedoch nicht beirren und suchen bereits nach einem Ausweichgelände. Nur für den Fall, dass aus  dem ursprünglichen Plan doch nichts werden sollte.

Geplant ist, klassische Freizeitparkattraktionen mit erotischem Anstrich zu bieten. Wie genau das funktionieren soll, kann man sich schwerlich vorstellen. Aber vermutlich können sich die Besucher auf viele Bauelemente und Details des Parks einstellen, die wie Penen, Vaginen oder Brüste aussehen werden.

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Ansonsten wird es eine Wasserrutsche, ein Labyrinth, ein Riesenrad, ein 7D-Erotik-Kino sowie ein Erotikmuseum geben. Es geht schließlich nicht nur um den Spaß der Besucher, sondern auch um den Lernfaktor der Besucher.

Sex ist auf dem ganzen Gelände nicht gestattet. Dafür steht in unmittelbarer Nähe ein Hotel für die Gäste bereit.

 

„Es wird kein Ort für Nonnen, aber wir versuchen auch nicht Sodom und Gomorrah nachzubauen.“

– Mauro Morata, Projektleiter

Originally posted 2016-06-15 16:28:32.