Snoop Dogg investiert neuerdings in – die Überraschung wird gigantisch sein – ein Cannabis-Start-Up.

Lieferdienste sind keine Innovation und existieren vermutlich seit dem Tag, an dem das Rad erfunden wurde. Seit dem lassen wir uns Essen jeglicher Art oder auch Möbel bis an die Haustür liefern. Der findige Investor ist gleichzeitig auch fauler Kiffer und nicht nur zu bequem sich aus dem Haus zu bewegen, um Nahrungsmittel zu organisieren, sondern auch das Kraut, dass diese Faulheit primär verursacht.
Deshalb hat er ein bisschen was von seinem Geld genommen und in ein Start-Up inverstiert, das genau darauf sein Geschäftsmodell gründet.

Eaze vermittelt Konsumenten an Verkäufer und verspricht, dass die Lieferung innerhalb von 10-20 Minuten eintrifft. Das ist fast schneller, als die Pizza und die Polizei hierzulande braucht.

In Deutschland werden wir sowieso noch viel länger auf die Lieferung warten, da Eaze vorerst nur in den amerikanischen Staaten, die entweder medizinisches Marihuana oder gar den privaten Gebrauch legalisiert haben. Das sind mittlerweile schon 20 Bundesstaaten und wo man die Richtlinien gelockert hat, boomt der Handel und es hat sich innerhalb kürzester Zeit ein großer Wirtschaftszweig aufgetan.

Das Wachstum wird vorerst auch kein Ende nehmen, denn die Mechanismen der Marktwirtschaft greifen bei Gras genauso gut wie bei allem anderen. Daher ist es auch nur logisch, dass die Bestellungen bei Eaze großen Online-Versandhäusern sehr ähnlich sind.

Zu Beginn sucht man sich durch eine große Produktpalette mit detaillierten Beschreibungen und Laborergebnissen zum THC-Gehalt. Nachdem eine Auswahl getroffen wurde, erhält der Fahrer, der sich gerade in der Nähe befindet, den Auftrag und liefert das Zauberkraut direkt zu dir nach Hause, woraufhin nach der Transaktion natürlich in der App noch Punkte vergeben werden können, um Lieferzeit und Produktqualität zu bewerten.

 

Originally posted 2015-04-21 18:02:45.