Der Bitcoin, die alternative Währung schlechthin, mag zwar schon einigen Menschen ein  Begriff sein, doch nur ein Bruchteil nutzt die digitale Währung. Einerseits aufgrund der sehr starken Schwankungen und der damit einhergehenden Angst eines Verlusts, andererseits weil oft gar nicht bewusst ist, wie man überhaupt Coins einer bestimmten Kryptowährung bekommt, um dann etwaige Dienstleistungen oder auch Waren damit bezahlen zu können.

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Auch wenn der Bitcoin eine digitale Währung ist, so gibt es doch einige Investoren wie Spekulanten, die ihr Geld mit der Hoffnung investieren, dass der Kurs nach oben klettert. Das heißt, der Bitcoin ist auch eine Art Spekulationsobjekt.

Schlussendlich sind die Prognosen auch recht vielversprechend: Lag der Bitcoin noch im Januar 2019 bei rund 3.000 US Dollar, so befindet man sich jetzt, Stand: Mitte Oktober 2019, bei rund 8.300 US Dollar – demnächst soll, so die Experten, die 20.000 US Dollar-Grenze in Angriff genommen werden. Das ist auch nicht unrealistisch: Ende 2017 lag der Bitcoin bei über 19.000 US Dollar; im Juni 2019 bewegte sich die Kryptowährung schon wieder bei 14.000 US Dollar.

Worauf die Anleger achten sollten

Bevor man sein Geld investieren will, sollte zuerst die Frage beantwortet werden, wie man von der Wertentwicklung der Kryptowährung profitieren möchte. So kann man über einen Marktplatz Coins erwerben oder auch mit einem Bitcoin-Zertifikat (CFD) handeln.

Wichtig ist, dass nur Beträge investiert werden, die zum aktuellen Zeitpunkt (und auch in naher Zukunft) nicht unbedingt benötigt werden – das heißt, man sollte nur Geld in die Hand nehmen, das man auch verlieren darf. Verluste sind, wenn man in den Kryptomarkt investiert, immer möglich. Somit sollte nie Geld aufs Spiel gesetzt werden, das man für die nächste Mietvorschreibung oder Kreditrate braucht.

Möchte man Coins erwerben, also hier Geld direkt in die Kryptowährung investieren, so ist es ratsam, wenn man diese über Bitcoin.de, den größten Marktplatz in Europa, kauft.

An dieser Stelle muss noch erwähnt werden, dass man eine zusätzliche Hardware benötigt – ein Wallet. Dabei handelt es sich um ein digitales Portemonnaie, in dem dann die erworbenen Coins aufbewahrt werden.

Eine Schritt für Schritt-Anleitung

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Wer sich für die Plattform Bitcoin.de entschieden hat, der muss zunächst ein Konto eröffnen. Im Zuge des Registrierungsprozess sind persönliche Daten einzugeben; zudem verlangt Bitcoin.de auch eine Identitätsbestätigung.

Hat man ein Konto eröffnet, so geht es um die Verknüpfung mit dem Bankkonto. Das ist besonders einfach, wenn man ein Konto bei der Fidor-Bank hat. In diesem Fall entfällt eine neuerliche Verifikation. Nutzt man hingegen ein Konto einer anderen Bank, so ist ein kurzer Verifikationsprozess auf Basis einer Sofortüberweisung notwendig.

Bitcoin.de mag zwar zum Teil an eine Wertpapierbörse erinnern, jedoch gibt es hier ausschließlich nur Einzeltransaktionen zwischen den auf der Plattform agierenden Personen. Mitunter kann man sagen, es handelt sich um eine Mischung aus Wertpapierbörse und dem Online-Auktionshaus eBay. Entweder platziert man ein eigenes Kaufgesuch oder geht auf ein Kaufangebot ein.

Geht es um die Auswahl des Handelspartners, so sind einige Dinge zu berücksichtigen: Wichtig ist, dass man zu Beginn den Haken bei dem Punkt „nur Angebote anzeigen, die ich mit meinem Trust Level, Legitimationsstatus und Sitz meiner Bank bedienen kann“ setzt. Des Weiteren sollten ausschließlich nur vollständig identifizierte Verkäufer ausgewählt werden. In weiterer Folge sieht man dann, wie viele Coins der Handelspartner zur Verfügung stellt und in welcher Mindeststückelung diese dann zur Verfügung stehen – das heißt, hier bekommt man einen Überblick, ob das Angebot überhaupt zu dem eigenen Kaufwunsch passt.

Hat man sich für einen Handelspartner entschieden und das Angebot angenommen, so wird von Bitcoin.de dann die entsprechende Zahl an Coins eingefroren – das heißt, diese Stückanzahl ist dann für den Käufer reserviert.

Hat der Verkäufer den vereinbarten Geldbetrag auf seinem Konto verbucht, so bestätigt er den Eingang und die eingefroren Coins werden dann auf das angegebene Konto des Käufers transferiert.

Nutzt man hingegen die Dienste der Fidor-Bank, so gibt es zudem noch den sogenannten Express-Dienst. In diesem Fall ist die Transaktion nach nur ein paar Klicks abgeschlossen.

Originally posted 2019-11-05 14:34:50.