Die Pokémon Go Sucht greift schon seit einiger Zeit um sich. Menschen gehen und laufen wie ferngesteuert durch die Straßen, um Pokémons zu sammeln. Dabei sehen sie oft aus wie Zombies und vergessen völlig die reale Welt um sich herum.

Das Ausblenden der realen Welt und vor allem das dauerhafte Richten des Blicks aufs Smartphone können schon zu einigen lustigen Momenten führen: Leute laufen gegen Laterne, fallen ins Wasser oder stecken in einem Baum fest – kann alles schon mal passieren. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass nicht noch Schlimmeres passiert, hat die japanische Regierung nun Pokémon Go Spieler angewiesen, sich vom Gelände des Kernkraftwerks Fulkushima fernzuhalten.

Eigentlich denkt man, dass gesunder Menschenverstand es einem schon sagt, das Areal rund um das Katastrophengebiet nicht zu betreten. Doch wenn uns Pokémon Spieler eine Sache gelehrt haben, dann, dass es keinen gesunden Verstand gibt, wenn es darum geht, das beste Pokémon zu jagen.

Doch wie kommt die Regierung auf die Idee?

Die Reaktor-Betreiberfirma Tokyo Electric Power Company Holdings (Tepco) hat das Gelände rund um die zerstörten Reaktoren getestet und tatsächlich einige Pokémons gefunden. Das bereitete ihnen Sorge und so wandten sie sich an die Entwickler-Firma Niantic. Die radioaktive Zone soll nun frei von Pokémons sein.

Da wir schon mal dabei sind, geben wir euch den Rat, auch an folgenden Orten nicht nach Pokémons zu suchen:

Auf der Autobahn

Pokémon Go

In der Damenumkleide

Pokemon Go

Auf einem Friedhof

Pokémon Go

In der Sauna

Pokémon Go

Originally posted 2016-08-18 11:03:03.