So, 2013 ist rum. Jetzt gewöhnen wir uns alle erst mal wieder daran, dass man am Ende des Datums eine 4 anstatt einer 3 stehen hat und machen weiter wie gewohnt. 2013 war rückblickend, was die Spieleszene angeht, schon ganz okay. Wir haben zwei neue Konsolen bekommen, Bioshock Infinite, Battlefield 4 und Horrorkracher wie Outlast. Doch 2014 scheint ein nochmal wesentlich besseres Jahr zu werden, um Gamer zu sein, denn 2014 warten einige echt große Spiele! Darunter Titel, die jetzt schon von der Community als CoD-Killer bezeichnet werden, gefeierte Reboots und der Grafikhammer schlechthin. Es sind die ersten richtigen Next-Gen-Spiele, die die neu gewonnne Hardware ausnutzen. Der Hype ist auf jeden Fall da und damit ihr wisst, wovon gesprochen wird, stelle ich euch schnell die wichtigsten der kommenden Spiele vor:

Angefangen bei Titanfall, eines der meist erwarteten Spiele 2014, wenn nicht sogar das meist erwartete Spiel. Worum es sich bei Titanfall handelt, ist schnell geklärt. Es ist ein reiner Onlinemultiplayer-First-Person-Shooter mit Doppelsprüngen, Wallruns und Mechs. Also alles, was Fans von schnellen Shootern sich nur wünschen können. Im Internet wird es von einigen schon als der Titel angepriesen, der Call of Duty vom Thron der rasanten Ballereien stoßen wird. Zuversichtlich darf man angesichts der Tatsache, dass es von einem der Erfinder und einem der zentralen Entwickler der erfolgreichen Modern Warfare Reihe mitentwickelt wird, sein. Respawn Entertainment kündigten Titanfall für den 13. März 2014 für Xbox und PC an.

Ein weiterer heiß erwarteter Titel ist Thief von Square Enix, der am 28. Februar für Xbox 360, Xbox One, Playstation 3, 4 und den PC erscheinen soll. Im Reboot der Thief Serie spielt ihr einen Meisterdieb namens Garrett, der in einer mittelalterlichen Stadt lebt, die von einem grausamen Baron regiert wird, der dafür sorgt, dass sein Volk in Krankheit und Armut haust. Seine besten Freunde sind die Dunkelheit und sein Bogen. Doch wer hier einfach mit dem Bogen in die Gegner reinrennt und meint, dass er so zügig zur Beute kommt, wird schnell zu spüren bekommen, dass das hier nicht funktioniert. Denn in Thief sollte geschlichen werden und Gegner müssen lautlos verschwinden oder abgelenkt werden. Wenn man sich gerade mal nicht mit den Wachen herumschlägt, warten Herausforderungen wie Schlösser, die geknackt werden müssen und Schalter, die gefunden werden wollen. Kurz gesagt: Das Spiel ist der feuchte Traum eines jeden Cleptomanen.

Destiny beschreibt man wohl am besten als eine Art Mischung aus Borderlands und Halo, was gar nicht mal so weit gefehlt ist, da auch hier die Entwickler alte Bekannte sind. Es sind nämlich Bungie, die Genies die uns Halo beschert haben und damit einen der bekanntesten und besten Sci-fi-Shooter überhaupt. Der Schuster bleibt auch hier bei seinen Leisten und entwickelt ein Sci-Fi-artigen First-Person-Shooter, kombiniert mit Action-Rollenspielanteilen. Man kann das Spiel zwar alleine spielen, aber wie jeder weiß, ist geteilte Freude doppelte Freude und so kann man auch mit bis zu 3 weiteren Spielern zusammenspielen. Inhaltlich geht es in Destiny um die letzte sichere Stadt auf der Erde. Denn in der Zukunft breitete sich die Menschheit im gesamten Sonnensystem aus, doch mit der Ankunft eines riesigen kugelartigen Konstrukts, namens Der Reisende, tauchen auch andere Rassen auf, die alles zerstören bis auf diese letzte Stadt, die unter dem Schutz des Reisenden steht. Man selbst spielt einen Hüter der Stadt, der sie verteidigt und die anderen Planeten besucht um die Bedrohung zu bekämpfen. Als Wächter wählt man eine von drei Klassen bestehend aus Warlock, Titan und Jäger. Man erkundet und kämpft sich durch die Welt, levelt und lootet. Dabei kann es passieren, dass man an wichtigen Kreuzungen im Spiel auf Public Events trifft und automatisch ohne Matchmaking in einem Gefecht zusammen mit anderen Spielern gegen eine Bedrohung kämpfen muss.

Das Spiel, worauf ich mich am meisten freue, ist Tom Clancy’s The Division. Eine Mischung aus einem Onlinerollenspiel und einem Third-Person-Shooter aus dem Tom Clancy Universum. Im Spiel ist ein tödlicher Virus ausgebrochen und die Straßen des verschneiten New Yorks sind weitgehend leer. Die Rolle der Spieler ist die einer Spezialeinheit, die sich um die Probleme in der Stadt kümmern soll, wie zum Bespiel die Plünderer. Probleme und somit Quests gibt es in der frei begehbaren Stadt genug, um alleine oder mit anderen jede Menge Stunden im fiktiven New York zu verbringen. Davon sind einige storyrelevant und andere nur dafür da, euch Erfahrungspunkte und neue Ausrüstung zu bescheren. Die Erfahrungspunkte können in Fähigkeiten der Charaktere investiert werden, die einem im Kampf helfen, wie zielsuchende Granaten, Geschütze oder Adrenalinboosts. Das klingt alles sehr cool, aber dem ganzen wird erst die Krone aufgesetzt, wenn man sich die Grafik- und Physikengine des Spiels ansieht. Die wurden extra für die Next-Gen-Konsolen entwickelt und nennt sich Snowdrop. Zusammengefasst ist das Spiel ein interessanter Genremix mit einer unglaublichen Grafik!

The Crew ist ein Open-World-Arcade-Rennspiel aus dem Hause Ubisoft für die Next-Gen und den PC. Die riesige Karte beinhaltet jedmögliches Terrain und wird am besten mit Freunden erkundet, denn in The Crew können eure Freunde, wenn ihr wollt zu jedem Zeitpunkt zu euch stoßen und das ganz ohne Lobby. Mit ihnen zusammen könnt ihr dann Rennen fahren und Herausforderungen erledigen. So hat man mit anderen Spaß und hilft sich ganz nebenbei. Faszinierend sind aber nicht nur die riesige Karte und das joinen in Spiele ohne Lobby, sondern auch die Tuningmöglichkeiten. Denn so vielfältig wie die Strecken in The Crew sind, genauso viele Möglichkeiten hat man, sein Auto zu verändern. Von Aufhängung über den Motor bis zu den Reifen kann alles verändert werden. So kann aus einem tiefergelegten Asphaltflitzer mal schnell ein Offroadfahrzeug werden. Doch bis man es spielen kann, muss man sich leider noch bis Sommer 2014 gedulden.

Watch Dogs wurde ja bekanntlich von Ubisoft ins nächste Jahr verschoben und damit entfiel für viele Next-Gen-Konsolenbesitzer ein ursprünglicher Kaufgrund. Anlass dafür war der sich nähernde Releasetermin und das noch nicht fertige Spiel. Jetzt ist das Open-World-Action-Spiel fürs Frühjahr 2014 angekündigt und man freut sich schon darauf, Chicago als Aiden Pearce zu erforschen. Denn die Handlung spielt in einer alternativen Version des heutigen Chicagos, in dem alles miteinander vernetzt ist und durch ein zentrales Betriebssystem kontrolliert wird. Dadurch wurde die Kriminalitätsrate und die Produktivität der Stadt verbessert. Das ermöglicht es einem aber auch mit Aidens Smartphone die Kameras, die überall hängen zu hacken und ihr Bild abzufangen oder einfach bei der Fahrt durch die Stadt alle Ampeln auf grün zu schalten. Das Hacken ist das Schlüsselfeature in Watch Dogs und soll einem jede Menge Möglichkeiten bieten. So kann man Aufgaben in Watch Dogs auch nicht tödlich lösen und muss nicht immer den Ballermann rausholen.

Originally posted 2014-01-14 13:05:58.