Modezirkus, Tag 2. Neues Spiel, neues Glück, oder so. Verkatert und dekadent zu spät haben wir uns heute in ein Zelt hinter dem Tor, welches einst Teil des eisernen Vorhangs war (die Rede ist vom Brandenburger Tor, ihr Geschichtsbanausen) begeben. Unsere Mercedes-Benz Fashion Week 2014 Jungfräulichkeit wurde uns um 14.13 Uhr vom Berliner Label SOPOPULAR genommen. Wie’s war? Kantig, militärisch und strikt. Aber durchaus gelungen. Viel grau, klare Linien, klassische Stoffe und LederSchnickSchnack.

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Einen Sekt später fanden wir uns bei der MARC STONE Show wieder. Warum GZSZ-Darsteller als wichtig genug erachtet werden, um in der ersten Reihe zu sitzen, verstehen wir aber auch im nüchternen Zustand nicht. Das Leben ist also auch in der Modewelt ein Mysterium. Eins müssen wir Marc, dem kleinen Rabauken, lassen: Jungens in Sakko und Schlüpper hat nach dem klassischen und eleganten Einstieg keiner kommen sehen.

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Im Flagshipstore von Filippa K ging’s dann in die nächste Runde. Auch Eva Padberg hat es sich nicht nehmen lassen die neuesten Kreationen der Marke unter die Lupe zu nehmen. Wir fanden es befriedigend. Passend zum Ruf von Filippa K waren weder Schnitte, noch Farbwahl atemberaubend, sondern simpel . Stilsicher sind die Herrschaften von Filippa K natürlich, aber was ist das schon, wenn es aussieht wie Tante Gabis Arbeitsoutfit?

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Fazit: der zweite Tag auf 14 cm Absätzen macht sich bemerkbar, Marc Stone hat richtig was drauf und Deutschland hat nur irrelevante Prominenz, die zu viel auf sich hält.

 

Originally posted 2014-01-15 13:50:11.