Urban Outfitters ist ja schon so ein schlimmer Finger – vor allem in seinen (ihren?) Marketing- und Produktionsabteilungen scheint bitterböser, schwarzer Humor an der Tagesordnung zu liegen. So konnte das pennsylvanische Modehaus und Mekka des Hipstertums mittlerweile ähnlich viele Skandale anhäufen wie unsere illustren Pop-Prinzessinnen Miley Cyrus und Britney Spears – allerdings mit weniger Penis und mehr politischer Pietätlosigkeit.

Für politisch unkorrekte Mode haben die Jungs und Mädels von Urban Outfitters mittlerweile ein Händchen entwickelt: Angehörigen jeder Religion, Subkultur, Ethnie oder Sexualität wurde in den letzten Jahren unverblümt das Herz gebrochen. Und als wären so viel Gottlosigkeit und Verruchtheit – womit wir wieder bei Miley wären – nicht ausreichend zu verachten, klauen die humorvollen PR-Menschen auch noch munter Designs und Motive bei den berühmten Tumblr-Blog-Kreateuren dieser Welt.

Schämt euch, Urban Outfitters.

Gallery of shame – politisch unkorrekte Mode, wohin man klickt

Noch mehr ethische Fettnäpfchen

Allerdings hätte Mode in seiner Allgemeinheit nicht so einen schlechten Ruf, wenn es nur die bösen, bösen Urban Outfitters Produkt-Designer gäbe. Auch wir Europäer sind mit den hiesigen Modeketten alles andere als politisch korrekt unterwegs – von den Pulli-knüpfenden und Hilfsbotschaften einnähenden Kindern in ihren gammelnden Fabriken mal ganz abgesehen.

Also zurück zu fragwürdigen Designs und unglücklichen Motiven: Während ZARA seine Kunden am liebsten mit gestreiften Judenhemdchen, Hakenkreuz-Handtaschen und white is the new black Sprüchen auf die Straße schicken würde, setzt H&M – wirklich unglücklich – auf khakifarbene Overalls in Uniform-Optik. Bis auf den Overall wurde die politisch unkorrekte Mode natürlich gleich aus dem Sortiment entfernt und an Pegida-Demonstrierende verteilt.

 

Originally posted 2015-02-03 18:00:11.