Wenn man schon ewig in Berlin wohnt (28 Jahre), dann kennt man Berlin. Man bewegt sich in gewissen Kreisen und denen begegnet man dann auch (leider) immer überall wieder. Gleiche Partys mit den gleichen Leuten und der gleichen Musik. Willkommen im 4. Kreis der Hölle.

Wir hätten da eine Alternative. Nein, nicht eine mit schlechten Frisuren, dummen Ideen und boshaften Charakteren. Eine richtige Feieralternative! Wir sind sogar Medienpartner, weil gute Dinge einfach viel Unterstützung brauchen:

DNA BLN #6

Eine spannend Doppelhelix (naa, wer hat das unerwartete Wortspiel zu DNA verstanden? HIGH5) aus Bands, DJs und Künstlern aus dem Bereich Visual und Media Arts.

Wir hatten ja schon in den letzten Tagen „vorgewarnt“: am Mittwoch den 02.03.2016 gibt es Anspruchsvolles für eure Ohren und Augen. Wir lassen euch natürlich nicht blind ins Partyverderben stolpern und haben deshalb schon vorweg einige Informationen gesammelt und in hirngerechte Portiönchen gehackt.

Den Anfang machen Tellef Raabe und Young Legionnaire:

Tellef Raabe

https://www.instagram.com/p/BBC42q6ubaM/

 

Wo kommst du ursprünglich her?
Ålesund , an der Westküste Norwegens. Das war die Lieblingsstadt von Kaiser Wilhelm II.

Wie würdest du deinen Sound beschreiben?
Düstere, aber mitreißende Popmusik.

Wie bist du zur Musik gekommen?
Ich tue, was ich gerne tun möchte.

Wolltest du schon immer Musik machen?
Es war zwar schon immer eine Passion, aber ich habe erst mit 15 angefangen, selbst Musik zu machen.

Hast du eigentlich etwas anderes gelernt/studiert?
Ich studiere im Moment „Medienwissenschaft“ und „Organisational Behaviour“ an der Universität von Bergen.

Was haben sich deine Eltern gewünscht, dass du beruflich machst?
Sie haben mir immer nur gesagt, ich solle das tun, was mir am besten gefällt und sich natürlich ergibt.

Was war das erste Album das du gekauft hast?
Als ich neun war, war es „Ooops! … I did it again“ von Britney Spears, mit zehn Jahren eine D12 Platte und als ich elf wurde es ein Album von Dimmu Borgir.

Schon mal eine Platte gekauft, für die du dich heute schämst?
Nein!

Hast du musikalische Vorbilder? Wenn ja, welche?
Vermutlich Nick Cave, weil er sowohl ein großartiger Komponist als auch Geschichtenerzähler ist.

Welchen aktuellen Künstler findest du am meisten überschätzt?
Die meisten EDM-Künstler sind meiner Meinung nach sehr überbewertet, vor allem diese ganze „Tropical-House-Szene“. Ich kann passiver Musik nicht so viel abgewinnen, da ich der Meinung bin, Musik sollte stimulierend sein und dich etwas fühlen lassen.
Kygo ist ein zahnloser Künstler. Er ist sehr talentiert, aber ich kann mir kaum weniger provokative Musik vorstellen.

Mit wem würdest du gerne mal einen Kaffee trinken?
Jim Jarmusch, weil ich sicher einiges von ihm lernen könnte.

 

 

Young Legionnaire

Young Legionnaire – Woltersdorf, Germany, February 2016

A photo posted by Young Legionnaire (@younglegionnaire) on

 

Wo kommt ihr ursprünglich her?
Ich heiße Gordon und stamme aus Milton Keynes (in England). Ich spiele Bass bei Young Legionnaire. Paul kommt aus Sunderland und Dean aus Washington in Großbritannien.

Wie würdest du euren Sound beschreiben?
Laute, scheppernde Riffs und „sweet rock moves“. Viele verschiedene Arten Spaß!

Wie bist du zur Musik gekommen?
Mit 16 habe ich mich bei meinem Bruder ins Zimmer geschlichen, um mit seinem E-Bass zu spielen. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich mir später einen eigenen zugelegt und seit dem nicht mehr zurückgeschaut habe. Das war irgendwie genau das, was ich mit meinem Leben machen wollte.

Wolltest du schon immer Musik machen?
Seit ich 13 war, steckte die Idee in meinem Kopf. Das ging sogar so weit, dass ich eine imaginäre Band gründete, bei der ich Lead-Sänger war.

Hast du eigentlich etwas anderes gelernt/studiert?
Im Hinblick auf die Musik ist alles selbst erlernt, aber ich habe Kunst studiert und eine Zeit lang als Grafikdesigner gearbeitet.

Was haben sich deine Eltern gewünscht, dass du beruflich machst?
Sie hätten gerne gehabt, dass ich schreibe. Das erfordert keine weiten Reisen, man kann zuhause bleiben und muss nicht nach Amerika ziehen, oder sowas … was ich dann aber tat.
Was war das erste Album, das du gekauft hast?
Meine erste Scheibe war „Bad“ von Michael Jackson, Paul kaufte „New Kids on the Block“ und Dean „Leftism“ von Leftfield.

Schon mal eine Platte gekauft, für die du dich heute schämst?
Die Zeit lässt manche Alben weniger vital und spannend erscheinen, aber wir sind alle das Produkt unserer Entscheidungen und Geschmäcker, auch wenn diese nicht mehr aktuell sind. Daher schäme ich mich für nichts.

Hast du musikalische Vorbilder? Wenn ja, welche?
Mein größtes Vorbild war immer John Peel. Er war dem wahren Geist des Musikmachens verschrieben, ohne irgendwelche Genrekategorien oder Moden. Eine sanfte Seele, die den Leuten die Musik näherbringen wollte, die ihn selbst am meisten bewegte.

Welchen aktuellen Künstler findest du am meisten überschätzt?
Überschätzte Künstler … Okay, wie viel Zeit habt ihr? Spaß beiseite, es ist nicht sehr nett, gemein zu sein und viel wichtiger sind die unterschätzten Bands. Davon gibt es nämlich reichlich und das ist das eigentliche Problem.

Mit wem würdest du gerne mal einen Kaffee trinken?
Mr. Kipling. Er hätte sicher etwas kostenlosen Kuchen. Und ich mag Kuchen.

 

 

Hier nochmal alles in Kurzform, damit ihr nichts vergesst:

Was: DNA BLN #6

Wann: Mittwoch, 2. März um 20:00

Wo: Musik & Frieden

Wieviel: 7 Euro / Studenten (mit Ausweis, ihr Schlingel) 5 Euro

Warum: Weil diese Stadt dringend neue DNA braucht!

Und weil das alles noch nicht cool genug ist, gibt es einen Begrüßungsshot von Partisan Vodka.

Family pic! #vodka #fuckingpictoobigfortheframe #design #partisan

A photo posted by Partisan Sascha (@partisanvodka) on

 

GESCHENKE, GESCHENKE, GESCHENKE: Wir verlosen 1×2 Gästelistenplätze für die DNA BLN #6

Was müsst ihr tun, um im warmen Regen der Gästelistegeschenke zu stehen?

  1. Artikel auf Facebook liken ODER auf Instagram teilen
  2. Folgende Frage richtig (!) beantworten: Wieviele Nukleinbasen gibt es eigentlich?
  3. Richtige Antwort bis zum 01.03.2016 an geschenke@sleazemag.com schicken.
  4. Warten!