DN-fucking-A #7!! und wir sind natürlich wieder voll mit dabei. Auch dieses mal wird wieder mit Überraschungen und Geheimtipps aufgewartet. Bei der letzten Ausgabe hat uns beispielsweise der gute Fargo mit seinem extrem geilen Freestyle dermaßen umgepustet, dass wir am Ende alle verliebt waren.
So hat DNA BLN jedes mal eine Tüte Überaschungen mit dabei, die den eigenen musikalischen Horizont erweitern können – davor hatte keine(r) von uns überhaupt von Fargo gehört und danach waren wir alle Fans!

Damit ihr aber nicht einfach irgendwohin rennt und überhaupt keine Ahnung habt, was euch da so erwartet, haben wir uns extra für Euch die Zeit genommen und allen Künstlern die beim DNA BLN #7 auftreten werden eine handvoll Fragen gestellt.

Den Anfang der DNA BLN #7 Künstler-Interviews machen dieses mal: AB Syndrom & Lutz Rode

AB Syndrom

https://www.instagram.com/p/BEqyIvgnAr9/

Wo kommt ihr her?

Aljoscha und Bennet sind Brüder aus Oberursel im Taunus. Anton und Oskar kommen aus Berlin Hellersdorf. Wir haben uns dann über so etwas wie Tinder für Musiker getroffen – es hat sofort gefunkt.

Wie würdet ihr euren Sound/eure Musik beschreiben?

Am liebsten würden wir ihn nicht beschreiben, weil es immer etwas staksig klingt. Aber wir probieren es mal:

Wir machen experimentelle, elektronische Pop-Musik mit deutschen Texten. Es sind für uns immer sehr persönliche, emotionale Stücke, die über die vertrackten Beats und die verwendeten digitalbasierten Klänge einen Sound zu erzeugen, der neu und irgendwie eigen ist.

Wie seid ihr zu dem gekommen was ihr tut?

Schon am Ende der letzten Band von Aljoscha und Bennet hat sich die Richtung, in die es danach musikalisch gehen sollte, immer mehr herauskristallisiert. Als sie dann Anton und Oskar das Material des ersten Albums „Alles Deins“ vorgestellt haben, hat das bei denen sofort einen Nerv getroffen. Sowohl persönlich als auch künstlerisch war eigentlich sofort klar: Wir machen das zusammen.

Wolltet Ihr schon immer Musik machen?

Dass Musik für uns als künstlerische Ausdrucksform eine enorme Bedeutung hat war, glauben wir, relativ früh klar. Eine ganze Seite von uns bliebe versteckt und irgendwie eingesperrt, wenn wir keine Musik machen würden.

Wie lange macht ihr Musik?

Wir haben alle schon ziemlich früh angefangen unterschiedliche Instrumente zu lernen, die aber keiner von uns jetzt in der Band spielt.

Oskar hat zum Beispiel eine klassische Geigenausbildung und erst bei AB Syndrom angefangen Bass zu spielen, Anton (Schlagzeug) spielte ursprünglich Klavier. In der Band spielt Bennet jetzt Synthesizer, hat früher aber eigentlich Trompete gelernt. Aljoscha (Drum Pads und SFX) hat mal Blockflöte gemacht.

Habt ihr eigentlich was anderes gelernt/studiert?

Ja, einiges davon ist sehr praktisch für das Bandleben. Aljoscha und Bennet studieren Kommunikationsdesign und kümmern sich um Artworks und Videos. Sehr gut ist es zwar Oskar als Mediziner auf Tour dabeizuhaben, am hilfreichsten ist aber Antons Expertise in theoretischer Physik.

Was wollten euere Eltern, das ihr beruflich macht?

Es sieht so aus als wollten die, dass wir Popstars werden.

Was war das erste Album was Ihr gekauft habt?

Ich (Bennet) habe gerade mal nachgeschaut. Anscheinend ist meine erste Platte, die ich tatsächlich selber bezahlt habe „Genau Genau“ von Satisfactory. Eigentlich habe ich früher immer die Musik gehört, die sich Aljoscha gekauft hat.

Habt Ihr­ schon mal eine Platte gekauft, für die ihr euch heute schämt?

Die für, für die wir uns wirklich richtig schämen, werden wir hier nicht hinschreiben. Aber DJ Bobo „World in Motion“ ist sicherlich eine Anschaffung auf die wir nicht besonders stolz sind. Das gibt auch eine ungefähre Vorstellung davon, was hier noch verschwiegen wird.

Habt ihr musikalisch gesehen Vorbilder? Welche?

Wir sind alle sehr beeindruckt und beeinflusst durch die Musik von James Blake. Die Kombination aus neuen, innovativen Sounds mit sehr emotionalen Texten und sehr persönlichem Gesang zu einer Musik, die neu aber überhaupt nicht technisch klingt, war und ist eine große Inspiration für uns.

Welchen aktuellen Künstler findet ihr am meisten überschätzt?

Der Grund für den Drangsal-Hype und diesen konsequenten 80er-Retro Sound ist irgendwie an uns vorbeigegangen. Aber er ist schon ein süßer Typ.

Mit wem würdet ihr gerne mal einen Kaffee trinken?

Ich glaube der offensichtlichste Kandidat wäre die oben genannte Inspirationsquelle #1. Ob das dann allerdings das angenehmste Kaffeetrinken wird, wenn die vier verschüchterten Jungs von AB Syndrom „endlich“ mit ihrem großen Idol zusammen treffen, weiß man nicht.

Lutz Rode

Wo kommst Du her?

Ich stamme aus einer Kleinstadt an der Saar, lebe aber nun schon seit einigen Jahren an der Spree.

Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Mein Sound wurde mal als „Anarcho-Romantik“ bezeichnet. Das finde ich passend.

Wie bist du  zu dem gekommen was  du tust?

Bowie, die Beatles und die Langeweile der  Kleinstadt, haben mich zur Musik geführt.

Wolltet Ihr schon immer Musik machen?

Ich erinnere mich an eine lange Zeit, in der ich nicht wusste was ich machen will und mich für nichts wirklich interessierte. Als ich zum ersten Mal Rock’n’Roll entdeckte, wurde mir alles klar.

Wie lange machst du schon Musik?

Ich habe vor acht Jahren meine erste eigene Gitarre gekauft.

Hast du  eigentlich was anderes gelernt/studiert?

Nein.

Was wollten deine Eltern, dass du beruflich machst?

Das weiß ich nicht. Vielleicht sollte ich sie mal danach fragen.

Was war das erste Album was Du gekauft hast?

Burli.

Hast Du schon mal eine Platte gekauft, für die du dich heute schämst?

Nein. Auch wenn ich viel Musik, die ich früher mochte heute nicht mehr höre, hat sie mir damals genau das gegeben, was ich suchte.

Hast du musikalisch gesehen Vorbilder? Welche?

Viele. Nicht nur musikalisch. Vorallem John Lennon bedeutet mir sehr viel.

Welchen aktuellen Künstler findest du am meisten überschätzt?

Nicki Minaj.

Mit wem würdet ihr gerne mal einen Kaffee trinken?

Nicky Minaj.

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Abschließens hier noch mal alle wichtigen Rahmeninfos für euch:

DNA BLN #7

 

Was: DNA BLN #7

Wann: 20.05.2016 | Einlass: 20:00 | Beginn: 21:00

Wo: Musik & Frieden

Wieviel kostet der Spaß: 10€ (Ermäßigt 5€)

LIVE:

21:00 AB Syndrom (BLN)  

21:30 Alice in Videoland (SE)

22:00 Ella Fence (AU)

22:30 Charlion (SE) 

23:00 Violet Skies (UK) 

23:30 The Wake Woods (BLN) 

00:00 Fiordmoss (BLN)

00:30 Lutz Rode (BLN)

 

Wir müssen natürlich noch ein mal anpreisen, dass wir euch selbstverständlich Tickets andrehen möchen und zwar für umme!!

Was müsst ihr tun, um im warmen Regen der Gästelistegeschenke zu stehen?

Ihr müsst uns lediglich diesen Artikel liken und uns bis zum 19.05.2016 (18:00 Uhr) eine Mail mit den Betreff „DNA BLN#7“ an geschenke@sleazemag.com schicken und dann warten.

Den Gewinnern geben wir am 19.05.2016 (nach 18:00 Uhr) Bescheid.