DN-fucking-A #7!! und wir sind natürlich wieder voll mit dabei. Auch dieses Mal wird wieder mit Überraschungen und Geheimtipps aufgewartet. So hat DNA BLN wie immer eine ganze Tüte Überaschungen mit dabei, die den eigenen musikalischen Horizont erweitern.

Damit ihr aber nicht einfach irgendwohin rennt und überhaupt keine Ahnung habt, was euch da so erwartet, haben wir uns extra für euch die Zeit genommen und allen Künstlern, die beim DNA BLN #7 auftreten werden, eine Handvoll spannender Fragen über ihr Leben und ihre Musik gestellt. Vorgestern durftet ihr im ersten Teil Ab Syndrom und Lutz Rode kennenlernen, gestern dann Alive in Videoland und Charlion im zweiten Teil. Heute stellen sich Fiordmoss und The Wake Woods vor.

DNA BLN #7 Künstler-Interviews Teil 2 mit: Fiordmoss und The Wake Woods

Fiordmoss

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by @jan.durina #ophelia

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Wo kommt ihr urpsrünglich her?

Wir sind zu drei Teilen tschechisch und zu einem Teil norwegisch.

Wie würdet ihr euren Sound beschreiben?
Beschreibungen halten mit Erfahrungen nicht mit. Wir schreiben Songs, die Geschichten erzählen.

Wie seid ihr zur Musik gekommen?
Wir tun nur, was wir tun müssen, um zu überleben. Ansonsten hätten wir unsere Zeit wohl nicht besonders gut genutzt.

Wolltet ihr  schon immer Musik machen?
Ich glaube nicht, dass wir eine Wahl hatten.

Wie lange macht ihr schon Musik?
Wir machen alle bereits seit unserer Kindheit Musik. Da war alles dabei, vom Chor bis zum DJing.

Habt ihr eigentlich etwas anderes gelernt/studiert?
Kunst, Musik und Informatik.

Was haben sich eure Eltern gewünscht, das ihr beruflich macht?
Niemand lebt dein Leben, außer dir selbst. Die Eltern, die sich ein perfektes Leben für ihre Kinder erträumen, werden oft überrascht.

Was war das erste Album das ihr gekauft habt?
Roman hat eine Prodigy CD geklaut.

Schonmal eine Platte gekauft, für die du dich heute schämst?
Ich verstehe das ganze Gehabe nicht, dass man sich für etwas schämt, das man getan hat. Das klingt so viktorianisch. Die mochten ihre Scham und Farne. Aber Farne sind gut, ich liebe Farn.

Kommentar von uns: Wir haben keine Ahnung wovon er spricht – die englische Antwort war: “ I don’t understand the culture of being ashamed for something I did. It sounds Victorian. They liked their shame and ferns. But ferns are good, I love ferns.“
Wir wissen es nicht, aber wir werden nachfragen.

Habt ihr musikalische Vorbilder? Wenn ja, welche?
Nein.

Welchen aktuellen Künstler findest du am meisten überschätzt?
Wenn man einen Künstler überschätzt nennt, macht man damit jegliche Gefühle eines jeden Menschen zunichte, der irgendetwas Echtes dabei fühlt, wenn er die Musik des Künstlers hört. Es sagt nichts über den Künstler aus, aber viel über denjenigen aus, der das behauptet. Mir tut jeder leid, der Kunst auf diese Weise wahrnimmt. Sie sollten sich Zeit nehmen und kräftig darüber nachdenken, was passiert ist, dass sie so zynisch wurden.

Mit wem würdest du gerne mal einen Kaffee trinken?
Meiner Mutter.

 

The Wake Woods


Wo kommt ihr urpsrünglich her?
Wir sind alle in Berlin geboren und aufgewachsen.

Wie würdet ihr euren Sound beschreiben?
Wir haben eine Vorliebe für laute Gitarren und den ein oder anderen Blueslick. Wir sehen uns aber nicht als eine reine Retroband. Vieles von dem, was wir gut finden, hat seine Wurzeln in den 1970er Jahren und früher. Wahrscheinlich schwingt das mit durch. Obwohl wir offene Ohren haben, haben wir uns soundtechnisch aber nie an Trends gehalten. Wir sind gerne so wie wir sind.

Wie seid ihr zur Musik gekommen?
Helge und Ingo haben schon in der Schule angefangen, zusammen Musik zu machen. Und als sie dann beschlossen, The Wake Woods ins Leben zu rufen, kamen über fünf bis acht Ecken Tobi und Till dazu. Irgendwann merkt man eben, ob sich das was man da tut, gut anfühlt.

Wolltet ihr  schon immer Musik machen?
JA!

Wie lange macht ihr Musik?
Ingo hat mit 7 Jahren angefangen, Bass zu spielen, Helge hat im gleichen Alter mit dem Klavierspielen begonnen und fing dann mit ungefähr 11 an, die ersten Akkorde auf der Gitarre zu spielen. Till hatte seinen ersten Schlagzeugunterricht mit 12 und Tobi entdeckte ungefähr zum selben Zeitpunkt, dass eine Gitarre 6 Saiten hat. Die Band gibt es seit 2010. Wir sind also schon ein paar Jahre dabei.

Habt ihr eigentlich was anderes gelernt/studiert?
Tobi hat eine Ausbildung zum Bürokaufmann absolviert und Ingo ist gelernter Veranstaltungskaufmann. Till hat Archäologie studiert.

Was wollten euere Eltern, dass ihr beruflich macht?
Sie haben uns da eigentlich immer freie Hand gelassen und uns unterstützt!

Was war das erste Album was Ihr gekauft habt?
Ingos erste selbst gekaufte Platte war Get Born von Jet.

Habt Ihr­ schon mal eine Platte gekauft, für die ihr euch heute schämt?
Nein, für Musik schämen wir uns in der Regel nicht!

Habt ihr, musikalisch gesehen, Vorbilder? 
Wir haben viele Vorlieben. Angefangen bei alten Blueshaudegen wie Memphis Slim, Leadbelly, Muddy Waters, über die Stones bis hin zu Bands wie Cage The Elephant, The Dead Weather, The Black Keys. Manchmal hören wir aber auch Brahms.

Welchen aktuellen Künstler findet ihr am meisten überschätzt?
Donald Trump!

Mit wem würdet ihr gerne mal einen Kaffee trinken?
Viele von denen sind gerade oder in den letzten paar Jahren gestorben. Aber Iggy ist noch da, das wär doch mal was!

 

Ihr wollt die anderen Interviews auch lesen? Na bitteschön:

DNA Interviews Teil 1

DNA Interviews Teil 2

Abschließend hier noch mal alle wichtigen Rahmeninfos für euch:

dna bln # 7 sleazemag

Was: DNA BLN #7

Wann: 20.05.2016 | Einlass: 20:00 Uhr | Beginn: 21:00 Uhr

Wo: Musik & Frieden Berlin

Wieviel kostet der Spaß: 10€ (Ermäßigt 5€)

LIVE:

21:00 AB Syndrom (BLN)  

21:30 Alice in Videoland (SE)

22:00 Ella Fence (AU)

22:30 Charlion (SE) 

23:00 Violet Skies (UK) 

23:30 The Wake Woods (BLN) 

00:00 Fiordmoss (BLN)

00:30 Lutz Rode (BLN)