Neues aus Japan: Ladybeard, ein Crossdresser mit Bart und Zöpfen, ist gerade zur internationalen Sensation herangewachsen. Der Australier Richard Magarey, wie Ladybeard einst getauft wurde, ist Wrestler, Death Metal Sänger und Schauspieler und macht seine Sache, zumindest marketingtechnisch, ziemlich gut. Immerhin hat das Konzept bärtiger, singender Typ in Frauenkleidern mit Conchita Wurst auch in Europa gut funktioniert. Ladybeard und Conchita nur deswegen gleichzusetzen, würde den beiden Männern trotzdem nicht gerecht werden.

Wenn Ladybeard Musik macht, dann heißt das Ladybaby

Aber zurück zu Mister Magarey: Der knackte mit seinem Video zum Song Nippon Manjyuu gerade die 6-Millionen-Klicks Marke. Zu hören sind da süße J-Pop-Klänge, Death Metal Gegröle und ein Gitarrensolo. Zu sehen dieser bärtige Kerl in Cosplay-Kostümen und seine beiden Teenager-Kolleginnen. Gemeinsam heißt das Trio dann Ladybaby und nennt sich Kawaii Metal Band. Wir mussten diese Begriffe übrigens alle googeln.

Crossdresser auf Umwegen

Zu seinem Job als Musiker kam Ladybeard übrigens über einen Umweg. Mit 23 zog er von Australien nach Hong Kong, um dort eine Karriere als Kung Fu Schauspieler zu starten. Wie das Leben halt so spielt, landete er irgendwann mit Kleid im Wrestling-Ring und sicherte sich so seinen neuen Künstlernamen Ladybeard. Dann stapfte Magarey auf die Bühne, ins Musikbusiness und scheinbar auch in die Herzen einiger Fans. Schließlich wurde man auf das Phänomen aufmerksam und schickte es nach Japan, weil „die auf sowas stehen“.

Und sonst so? „Ladybeard wird nur noch auf einem Roboter-Triceratops durch die Gegend reiten, wenn diese erfunden werden.“ Das ist SLEAZE recht. SLEAZE ist gespannt.

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Originally posted 2015-08-25 11:48:16.